September

Freitag 06.09.2019 ab 19:00 Uhr

Sommerfest im RAUMWERK mit dem Liedermacher Erik Stenzel

Was braucht ein lauer Sommerabend noch, außer einem kühlen Glas Bier oder Wein und köstlichen Gerichten? Klar: Musik. Erik Stenzel. Liedermacher. 

 

Mit Gitarre und Gesang sorgt Erik, zusammen mit seiner Partnerin Jana an der Geige, mit Songs und Improvisationen für den richtigen Lounge-Effekt. Er will aber auch seine neue CD vorstellen: 

Erik Stenzel: Augen auf
Der Nürnberger Liedermacher und Gitarrist/Sänger der Band Strabande möchte mit seinem neuen Program ein stärkeres Bewusstsein schaffen für die Welt in der wir leben und für die Welt, in der wir einmal leben wollen. Augen auf für Klimawandel, Konsumverhalten und politischen Rechtsruck. Als studierter Geograph versucht er seine Umwelt ein Stückchen zu verbessern, nicht mit Excel und Outlook, sondern mit Gitarre, Stift und Papier.

Eintritt: 10 € VVk, zuzgl. Gebühr, 12 € Abendkasse

RAUMWERK, Kerschensteinerstraße 2 

Tickets: Tourist-Info in der Rathaus-Passage, Tel. 09181 - 255125 oder Wochenblatt-Ticketshop in der Sparkasse, Tel. 09181 - 2985366 

In Kooperation mit M.u.T. Musical und Theater Neumarkt e.V.

Freitag, 27.9. bis Mittwoch, 3.10.2019

25 Jahre Musical in Neumarkt: Best Of von M.u.T.

Best Of“ präsentiert eine Auswahl der schönsten Songs und Spielszenen aus den Musicals von 1996 bis 2018 an folgenden Terminen: 27., 28.9. um 19.30, 29.9. um 17.00 sowie am 2.10. um 19.30, im Turnerheim Neumarkt

Wie es begann

Seit 1996 wurden in Neumarkt, zunächst am Ostendorfer-Gymnasium, ab 2008 in Zusammenarbeit mit dem Verein „Musical und Theater Neumarkt e.V.“ von Franz X. Müller und M.J. Gmelch insgesamt acht eigene Musicals produziert. Die Bilanz ist beeindruckend: ca. 200 Vorstellungen, an die 500 Mitwirkende und weit über 50 000 Zuschauer.

Die Musicals

Undine“ 1996, 1998, 2008

 

Die Geschichte von der Seejungfrau und dem Ritter Hans, gleichzeitig eine Parabel Natur – Mensch, sehr frei nach der Novelle von F. Fouqué. Wegen des großen Erfolges wiederholt 1998, neu bearbeitet 2008.

 

 

 

 

 

 

 

Grafik: Gert Frühinsfeld

„Die Wolfsteiner“ 2000, 2010

 

 

Eine Heimatsage vom wilden Hans vom Wolfstein, der seine Untertanen tyrannisiert, diente als Vorlage, und es entstand eine bunte Geschichte über das Leben und die Liebe. Das Remake 2010 wurde im Rahmen der ersten (und leider auch letzten) Neumarkter Burgfestspiele auf der Burgruine Wolfstein aufgeführt.

 

 

 

 

Grafik: Gert Frühinsfeld, Sibylle Neumeyer

„Plutos“ 2002, 2010, 2014

 

Vor ca. 2500 Jahren schrieb Aristophanes die ewig zeitlose Geschichte vom blinden Gott des Reichtums, der auf die Erde kommt, sehend gemacht wird und doch so blind bleibt wie zuvor.

2010 wurde das Stück von den „Südpfalzlerchen“ in Herxheim gespielt,

2014 Remake im LGS-Gelände Neumarkt.

„Isosolala“ 2004

 

Shakesperes „Der Sturm“ und „Ein Sommernachtstraum“ bildeten die Vorlage, aus der die Autoren eine Geschichte über eine Familie, Elfen und fünf unterschiedliche Damentypen bastelten - allesamt „reif für die Insel“

Im Juni 2004 wurde das Stück beim 1. Deutschen Jugend-Musicalfestival in Herxheim aufgeführt und mit vier Awards ausgezeichtet.

 

 

Grafik: Gert Frühinsfeld

 

„Der letzte Brief“ 2006, 2011 

 

2004 stieß der Religionspädagoge Helmut Enzenberger im Rahmen einer Forschungsarbeit über Neumarkter Juden in der NS-Zeit auf den Namen Ilse Haas. Er nahm zu dem in den USA lebenden Bruder Ernst Kontakt auf und gab diese Informationen an Müller und Gmelch weiter, die das tragische Schicksal von Ilse einem Musical zugrunde legten, unterstützt von Nachforschungen des Historikers Hans Georg Hirn.

Das Projekt erhielt mehrere Auszeichnungen:

Simon-Snopkowski-Preis der Gesellschaft zur Förderung jüdischer Kultur und Tradition, Kulturförderpreis der Stadt Neumarkt, Sonderpreis der Friedrich Naumann-Stiftung

Im Rahmen des Projektes „Lass`die Vergangenheit ruh’n!?“ wurde das Musical, begleitet von mehreren Veranstaltungen zur Geschichte der Neumarkter und Sulzbürger Juden, 2011 wieder aufgeführt.

Grafik: Gert Frühinsfeld

„Der König der Kröten“ 2007, 2017

 

Ursprünglich als Parodie auf den „König der Löwen“ gedacht entwickelte sich das Stück als Parabel auf das Streben nach Macht und deren Missbrauch, und ist damit aktuell wie eh und je.

2017 wurde das Musical im Rahmen der 875-Jahrfeier von Berngau wieder aufgeführt.

 

 

 

Grafik: L. Haas



„Hitlerjunge Adolf“ 2013

 

Die Befragungen von Zeitzeugen zur NS-Zeit durch Hirn und Müller brachten eine Fülle von Informationen, die in einem weiteren historischen Musical mit Neumarkter Bezug verarbeitet wurden, in dem die Schicksale damals junger Neumarkter beleuchtet wurden, gespiegelt in aktuellem Zeitgeschehen.

Unter dem Motto „Lass`die Vergangenheit ruh’n!?“ fanden im Frühjahr 2013 mehrere weitere Veranstaltungen sowie Ausstellungen statt. Das Projekt wurde mit dem Jugend-Kulturförderpreis der Oberpfalz ausgezeichnet.

 

Grafik: F.X. Müller

 

„Neumarkter Kaming’schichten“ 2016

 

Im Rahmen der Zeitzeugen-Interviews zu den beiden sehr ernsten vorangegangen Stücken kamen auch einige lustige Anekdoten aus der Nachkriegszeit bis zur Gegenwart zu Tage.

Sie bildeten die Grundlage zu den Kamingschichten, und mancher Neumarkter erkannte sich oder seine(n) Nachbar(in) darin wieder.

 

 

 

 

Grafik: R. Dorner

 

 

Eintritt im Vorverkauf: 12.- / 8.- € zuzügl. Gebühr, Abendkasse 14.- / 9.- €

Tourist-Info und Neumarkt-Ticket